Dienstag, 31. März 2015

Von Lämmern und Hasen

Rezept für gebackenes Osterlamm



Ostern naht nun in großen Schritten. Wir stecken mitten in der Karwoche. Noch drei Tage und es ist Karfreitag. Ein Hochfastentag, den wir daheim sehr ruhig zubringen, mit Kinderkreuzweg und/oder Karfreitagsliturgie, fleischlosen Mahlzeiten, ohne Musik, Fernsehen oder ähnlichen nebensächlichen Freuden. Dennoch auch ein Tag, an dem wir schon die großen Vorbereitungen für die darauffolgenden freudigen Ostertage treffen.
Dazu gehören vor allem drei große Aktionen: Osterdekorieren, Ostereierfärben, Lammbacken.

Letzteres übernimmt traditionsgemäß immer Catman. Dabei kommt neben unserem obligatorischen Osterlamm dieses Jahr auch noch ein Osterhase hinzu. Gebacken wird altbewährt nach „Kaiser-Rezept“. Wer eine originale Kaiser Backform besitzt, weiß mit Sicherheit schon, wo der Hase langläuft.

Denn jede Kaiser Lammform kommt auf ihrer Originalverpackung mit einem Rezept daher. Danach hat schon meine Mama jedes Jahr zu Ostern gebacken. Meine Schwester und ich haben uns immer sehnsüchtig an der Backofentür die Nasen plattgedrückt und den herrlichen Duft inhaliert. Angesichts dieser herrlich duften Kindheitserinnerung möche ich dieses Rezept nun mit euch teilen. Es handelt sich auf den ersten Blick um einen recht einfachen Teig mit gemahlenen Nüssen. Aber ihr solltet ihn ausprobieren! Er schmeckt besser als jeder Kastenkuchen oder ähnliches, ist herrlich locker und die Nüsse bescheren volles Aroma.



ZUTATEN FÜR EINE LAMMFORM MIT 0,7 LITER FASSUNGSVERMÖGEN:
100 g Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 EL Rum
60 g gemahlene Haselnüsse
60 g Mehl
60 g Speisestärke
1 ½ TL Backpulver



Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen.

Mehl, Speisestärke und Backpulver gründlich miteinander vermischen. Alle Zutaten in gelisteter Reihenfolge zu einem glatten Rührteig verarbeiten.

Form einfetten, mit Mehl bestäuben, den Teig hineinfüllen und im vorgeheizten Backofen auf dem Boden stehend in 40 Minuten backen.

Lamm nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und völlständig in der Form auskühlen lassen.

Aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.



Nicht wundern: wenn ihr eine ähnlich große Form verwendet wie wir, dann quillt garantiert etwas Teig über die offene Seite heraus. Damit ihr das Lamm später auf einen Teller setzen könnt, müsst ihr es an dieser Stelle begradigen. Dabei schneidet ihr den Überstand am besten noch in der Form (bei vollständig ausgekühltem Teig) ab. Und genau an diesem Punkt kommt das Beste der ganzen Lammbackaktion: ihr dürft den Abschnitt probieren. Auch wenn strenger Fastentag ist… Jedes Familienmitglied bekommt ja nur einen Bruchteil ab, dann relativiert sich die Menge für den Einzelnen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Giraffo-Lesern eine friedliche Karwoche, einen ruhigen und besinnlichen Karfreitag, frohe Ostertage und ein offenes Herz für die echte Botschaft des Osterfestes. Denn denkt dran: der Osterhase feiert seinen Geburtstag garantiert an einem anderen Tag. ;)



32 mal gelesen

Donnerstag, 19. März 2015

Japanischer Spinatsalat

Als Hauptmahlzeit oder als Beilage geeignet

Nach meinem letzten Kampfbeitrag gibt’s heute wieder leichtere Kost.

Am Anfang dieses blogbeitrags steht eine zentrale Frage: kennt ihr diesen Spinat, den man im japanischen Restaurant bekommt – der ist lecker süß, saftig und haut mit einer tollen Sesamnote rein. Kennt ihr? Dann wisst ihr ja, was Sache ist. Kennt ihr nicht, dann zeig ich’s euch.

Genau an diesen japanischen Spinatsalat musste ich denken, als mich heute die zweite Frage ereilte: was koch ich bloß zu Mittag? Dazu warf ich drei Stichworte in den Ring: Spinat, schnell, sättigend.
Letztlich resultierten eine große Portion japanischer Spinatsalat und ein kleines Schüsselchen gebratene Nudeln daraus.



REZEPT FÜR 1 PORTION:
FÜR DEN JAPANISCHEN SPINATSALAT:
250 g TK-Blattspinat
1 EL helle Sesamsaat, geröstet
1 EL Sesampaste (Tahin) (s. TIPP)
2 EL helle Sojasauce (z.B. japanische Sojasauce)
2 TL Zucker
1 TL Mirin
1 Noriblatt, zerbröselt oder gehackt
FÜR DIE GEBRATENEN NUDELN:
125 g mittelbreite Reisnudeln
1 EL Sesamöl
1 EL Sojasauce
1 EL Mirin
1 EL Sake
½ TL Zucker



Für den Spinatsalat zunächst das Tahin herstellen, falls kein Fertigprodukt zum Einsatz kommen soll (Rezept s. unten TIPP). Echte löffelsportler nehmen doch nix Vorgekautes…

Anschließend Sojasauce, Zucker und Mirin in ein kleines Töpfchen geben und kurz aufkochen. Der Zucker soll sich vollständig auflösen. Nun das Tahin unterrühren. Fertig ist das Dressing.

Den Blattspinat in eine Pfanne geben und bei niedriger Temperaturzufuhr schonend auftauen und erwärmen. Natürlich kann alternativ auch frischer Spinat verwendet werden, falls er zur Hand ist. Das Noriblatt unter den Spinat heben – so erhält der Salat die typischen dunklen „Fasern“ und erhält eine, für viele japanische Speisen übliche, leicht fischige Note.

Das Dressing unter den Spinat heben und den Salat in eine große Schüssel füllen. Mit heller, gerösteter Sesamsaat bestreuen.



Für die Nudeln aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker eine Sauce anrühren.
Nudeln nach Packungsanweisung 10 Minuten in frischem Wasser einweichen, dann abgießen und gut abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Nudeln hinzugeben, unter Rühren kurz im heißen Öl schwenken. Mit der Sauce ablöschen und 1-2 Minuten unter weiterem Rühren heiß werden lassen, bis die Sauce vollständig verdampft ist.
Nudeln in ein Schüsselchen füllen, nach Belieben mit etwas getrocknetem oder frischem Koriander garnieren und sofort heiß servieren.



Fertig ist ein gut bekömmliches, aber gut sättigendes und vor allem leckeres Mittagessen.









TIPP:
Die Sesampaste, Tahin genannt, habe ich selbst hergestellt. Das geht sehr einfach, sollte man sich also nicht nehmen lassen. Dazu einfach die gewünschte Menge (z.B. 3 EL) helle Sesamsaat ohne Öl in einer Pfanne leicht anrösten. Abkühlen lassen und in den Mixer oder Mörser geben. Mit einem Schuss Sesamöl, etwas Salz und einer Prise Zucker so lange bearbeiten, bis eine nicht zu dicke Paste entstanden ist. Ist das Tahin etwas geschmeidiger, kann man es später leichter unter kalte oder lauwarme Speisen – wie eben den Spinatsalat – mengen. Letztlich sollte aber jeder die Konsistenz nach Belieben selbst bestimmen.
Das Tahin lässt sich übrigens gut auf Vorrat herstellen und hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank. Ich könnte mir vorstellen, dass die Haltbarkeit noch um einiges höher ist, aber so lange überlebt der kleine Vorrat bei uns nicht.
61 mal gelesen

Montag, 9. März 2015

Ikea pimped by Giraffo

Oder: wie man aus ungeliebten Möbelarschlöchern geschätzte Möbelfreaks macht

Der Titel des blogbeitrags sagt’s ja schon fast. Heute geht’s um Ikea oder auch dagegen. Wie auch immer.
Um es nicht schönzureden, aber wenigstens nett zu sagen: ich finde Ikeamöbel grässlich. Meine Gründe dafür zu erläutern, erspare ich mir an dieser Stelle. Folgende Adjektive müssten genügen: einfallslos, monoton, kurzlebig, charakterlos.

Genau in dieser Weise wenig gesegnet wurden wir mit dem Gäste-WC, das wir von den Vorbesitzern unserer jetzigen Wohnung “notgedrungen” voll eingerichtet übernommen haben. Die wunderhübsche BOLMEN
WC-Bürste
mit stattlichem Wert von 89 Cent war schnell und ohne Wimpernzucken entsorgt. Zwei Dinge, die ich nie und nie und wirklich nie aus zweiter Hand übernehmen würde, sind: schlechter Geschmack und geschmacklose Details. So schnell wie eine verranzte Klobürste verschwindet ein Waschbecken samt Unterschrank da leider nicht – zumal das Becken noch recht neu und gut in Schuss war und der Erhalt auch den Geldbeutel vorerst geschont hat. Allerdings ist das wahnsinnig puristische Design der LILLÅNGEN Waschkommode an Langeweile kaum zu überbieten und lädt eher zum Ästhetikkoma als zu kreativen Sitzungen ein.
Nun gut, so weit der war-Zustand. Da musste Abhilfe geschaffen werden, und zwar ganz bald.

Wofür Ikea sich zweifelsfrei immer prächtig eignet, sind Übergangslösungen oder Provisorien. Dank der gelegentlich niedrigen Preise. Das dachten wir auch, als wir uns noch planlos eine Schiebegardine ÅKERKULLA zulegten – um die Waschmaschine dahinter optisch zu kaschieren und dem in Notdurft geratenen Gast die Illusion zu lassen, er befände sich in einem ausschließlich für den Gästegebrauch installierten Raum.





Doch nichts hält ja bekanntlich so lange wie ein Provisorium. Aufgrund dieser weitsichtigen Annahme und der Tatsache, dass – Asche auf mein Haupt – das ÅKERKULLA-Muster den Ikea-Designern tatsächlich ganz süß gelungen ist … Na ja, ich hab mich dazu erniedrigt und nach weiteren ÅKERKULLA-Artikeln für unser Bad Ausschau gehalten. Aber Kissen und Bettwäsche brauchen wir da nicht wirklich. Und ohne Dusche im Gäste-WC taugt auch der Duschvorhang wenig.

Tja, also hab ich kurzerhand mal etwas weiter als Ikea gedacht und nicht nur gedacht, sondern gleich auch gemacht. Ein Griff zum Pinsel, eine ordentliche Portion aus dem Lacktöpfchen und schon ist aus der lieblosen Ästhetikwüste ein schmuckes Gäste-WC geworden. Da gebührt Gast und Gastgeber selbst in den schmutzigsten Angelegenheiten ein würdevolles Ambiente.





Passend dazu wurde auch LILLÅNGEN von Trostlosigkeit erlöst und darf nun in liebevollerem Design erstrahlen. Na, wenn das mal nicht ein Ikea-Schrank ist, den so garantiert niemand zu Hause hat.





Die Möbelknöpfe haben wir übrigens bei BUTLERS gefunden. Die passen sich dem restlichen Design unaufdringlich und gelungen an.



Die Klobürste und der Toilettenpapierhalter müssen designtechnisch noch angepasst werden. Aber das wird schon klappen, wie die dargelegten Bilder stark vermuten lassen.

p.s.: Ich nehme zum Bemalen übrigens immer gerne die Emailfarben der Firma REVELL. Die sind eigentlich für den Modellbau gedacht, aber machen sich auf Möbeln auch super und sind vor allem sehr haltbar, also waschbeständig und schlagfest und vor allem greifen sie Kunststoffoberflächen nicht an. Solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, wenn euch und euren Möbeln langweilig ist. Nur an alle Kinder und Ehepartner, bitte: nicht nachmachen, solange Mutti oder Partner nicht “Ja” gesagt hat. Ansonsten ist das Herzinfarktrisiko hoch und die Sauerei beim Lackbeseitigen eine Strafe.
107 mal gelesen

Dienstag, 30. Dezember 2014

Shabu Shabu

Drei arbeitsintensive Monate liegen hinter mir. Dank 135 Quadratmetern, die intensiv renoviert werden wollten und auch noch nicht ganz fertig sind, ist der Giraffo blog leider extrem kurz gekommen. Einen Beitrag zum Jahresabschluss lasse ich mir dennoch nicht nehmen. Und zwar gebe ich euch einen leckeren Einblick in das letzte Mahl, das bei uns zum Jahreswechsel auf den Tisch kommt.



Das typische Silvesteressen. Was gibt’s bei euch? Wie ich gehört habe, kommt bei vielen ein schönes, üppiges Raclette auf den Tisch. Nichts gegen Raclette, das mag ich auch. Aber bei uns hat seit einigen Jahren etwas Exotisches Tradition. Und zwar Shabu Shabu.





Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich das allerdings als fernöstlicher Verwandter des klassischen Fondues. Denn genau das ist es im Grunde. Eine Dashi-Brühe, die auf einem Kochfeld in der Mitte des Tisches platziert wird. Nach Belieben schmeißt jeder Mitessende diverse Zutaten hinein. Sind die gar, werden sie mit Stäbchen herausgefisch. Verschiedene Saucen laden zum Tunken ein, zum Beispiel selbst gemachte Ponzu-Sauce (Bild 1), selbst gemachter Soja-Sesam-Dip (Bild 2) oder Sojasauce pur (ohne Bild). Die Japaner tunken auch gerne in rohes, verquirltes Ei (Bild 3).







Die Zutatenliste für das japanische Fondue ist ausladend und abwechslungsreich: verschiedene Fleischsorten (Schwein, Rind, Huhn etc.), Hauptsache in hauchdünne Scheiben geschnitten, Pilze (Enoki, Shiitake, Austern etc.), Chinakohl, Mangold, Pak Choi, Mungobohnensprossen, Möhren, Zwiebeln und zu guter Letzt Nudeln. Am liebsten versenken wir Udon Nudeln in der würzigen Dashi-Brühe, aber gerne auch weitere Sorten.















Als kleine Beilagen servieren wir gerne noch Umeboshi (in Salz und rote Shiso-Blätter eingelegte Pflaumen) und Beni shoga (roten, sauer eingelegten Rettich) dazu.





Nun wartet die heute zubereitete Dashi-Brühe auf ihren morgigen Einsatz. In diesem Sinne wünsche ich allen Freunden und Bekannten einen leckeren letzten 2014er und einen lässigen, schönen Start in 2015.
209 mal gelesen

Montag, 3. November 2014

Milchhörnchen – der Frühstücksklassiker …

… das (bislang) einzig wahre Rezept

Zum Frühstück gibt’s bei uns gerne Honig und selbst gemachte Marmeladen & Gelees. Genügend Rezepte für letzteres habt ihr bestimmt schon im Giraffo blog gefunden (z.B. Zwetschgen-Himbeer-Apfel-Gelee, , Johannisbeer-Himbeer-Marmelade, Rotes Johannisbeergelee , Gelbe Pflaumenmarmelade, Zwetschgenmarmelade).
Aber was kommt am besten unter den köstlichen Belag?

Beim Bäcker unseres Vertrauens kaufen wir für gewöhnlich eher dunkle Brotsorten. Am Wochenende aber greifen wir gerne auch mal zu Milchhörnchen, Weckchen und ähnlich hellem, süßem Frühstücksbackwerk.

Da ich die Weckchen- und Hörnchenkosten auf Dauer aber recht hoch finde und ja sowieso ein Selbtmachfreak bin, musste ich mich natürlich unbedingt auch mal ans Frühstücksgebäck heranwagen. Da ich ja, wie einigen von euch bekannt sein dürfte, gar nicht der Backtyp bin, richte ich mich da fast immer nach bestehenden Rezepten. Da gibt‘s wenig Kreativität und Experminetelles. Bis dato hatte ich so auch etliche Rezepte für Milchhörnchenteig ausprobiert. Um es auf den Punkt zu bringen. Die waren alle Scheiße und manche Teige hatten nach dem Backen eher was von Keks aber nichts von fluffig weichem Milchhörnchen. Kürzlich aber bin ich auf ein Rezept gestoßen, welches ich euch hier abgewandelt vorstellen möchte. Das ist bislang unser ultimatives Milchhörnchen-Rezept und so bald möchte ich kein anderes mehr ausprobieren.



ZUTATEN FÜR CA. 8 HÖRNCHEN:
400 g Mehl
150 ml lauwarme Milch
3 EL neutrales Öl
½ TL Salz
50 g Puderzucker
20 g frische Hefe (½ frischer Würfel)
1 EL Honig



Hefe und Honig in ein Glas geben, 100 ml lauwarme Milch hinzufügen und umrühren. Circa 5 Minuten stehen lassen, bis die Mischung Blasen wirft. Inzwischen Mehl, Salz, restliche Milch (50 ml), Öl und Puderzucker in eine Rührschüssel geben. Hefe-Honig-Milch in die Rührschüssel gießen und zunächst mit einer Gabel grob vermengen. Von hand zu einem homogenen Teig verkneten – und bei Bedarf etwas Mehl oder Milch dazugeben, der Teig sollte leicht klebrig sein.

Teig in der Schüssel mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa 1 Stunde ruhen lassen, bis der Teig ordentlich aufgegangen ist.

Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Dreiecke mit ungefähr 15 cm Seitenlänge ausschneiden. Das gelingt gut mit einem Pizzaroller oder einem scharfen Messer.
Die Dreiecke von einer breiten Seite aus zur gegenüberliegenden Spitze aufrollen und mit Wasser bestreichen. In mit Backpapier ausgelegte Dosen legen – ausreichend Platz zwischen den Hörnchen lassen, da sie nochmal gut aufgehen. Hörnchenrohlinge über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am Folgetag backen. Dazu den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen und auf den Backofenboden eine Auflaufform mit kochendem Wasser stellen. Hörnchen nochmals mit Wasser bestreichen. In circa 20 Minuten goldgelb backen.

Einen Brotkorb mit einem sauberen Geschirrtuch auslegen. Die noch heißen Milchhörnchen darein legen und das Geschirrtuch darüberschlagen. So die Milchhörnchen bis zum Verzehr auskühlen lassen.



306 mal gelesen

Montag, 6. Oktober 2014

Giraffos legendärer Currywursteintopf

Für Gäste

Der Klassiker unter den Straßensnacks kommt hier ganz einfach nach Hause – und garantiert mit dem typischen Geschmack wie frisch vom Imbiss. Dieses Rezept verwurstet alle Zutaten zu einem schmackhaften Eintopf, die Würste können aber auch ganz klassisch einzeln und in Scheiben geschnitten unter einer Haube Currysauce serviert werden – ganz dem Gusto der Verkoster überlassen.



ZUTATEN FÜR 15-20 SNACK-PORTIONEN:
15-20 Currywürste
800 g Dosentomaten, geschnitten (2 Dosen Pizzatomaten)
5-6 EL brauner Zucker
4 EL Mango- oder Weißweinessig
2 EL Worcestersauce
1 ½ EL Currypulver
1 TL Paprikapulver
2 Spritzer Tabasco
2 TL Senf
150 ml Apfelsaft
Salz
3 EL neutrales Öl
2 EL Speisestärke



Dosentomaten und alle restlichen Zutaten bis auf die Würste und die Stärke in einen hohen Topf geben. Alles gut vermengen, aufkochen und bei niedriger Temperatur unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten lang köcheln lassen.

Inzwischen Currywürste rundherum scharf in reichlich Öl anbraten. Schräg Iin fingerdicke Scheiben schneiden und beiseitestellen.

Currysauce sämig pürieren und mit in Wasser gelöster Stärke unter Köcheln andicken.

Geschnittene Würste hinzufügen, Sauce nochmals kurz aufkochen und die Würstchen darin erwärmen. Je eine Kelle pro Portion servieren. Dazu frisch getoasteten Buttertoast, frische Brötchen oder Baguette reichen.





362 mal gelesen

Mittwoch, 17. September 2014

Der leckere Start in den Tag

Zwei Müslivariationen: Bananen-Schoko-Müsli und Nuss-Cornflake-Mix

Catmans Büro-Müsli ist längst wieder aufgegessen. So wandert jedes Mal das leere Glas zurück nach Hause und möchte gefüllt werden. Kein Problem, geschieht gern und ist dabei auch noch schnell erledigt!
Und genau aus diesem Grund habe ich heute gleich zwei schöne Müsli-Rezepte auf Lager, ein Bananen-Schoko-Müsli und einen Nuss-Cornflake-Mix.

ZUTATEN FÜR 3-4 PORTIONEN BANANEN-SCHOKO-MÜSLI:
4 EL Bananenchips, mittelfein gehackt
8 EL kernige Haferflocken
75 g Zartbitterschokolade, fein gehackt



Meine erste Assoziation zu diesem Müsli war „Banana Split”. Da macht’s bei den meisen von euch bestimmt auch „Klick“ und ihr denkt an den allseits bekannten Eisbecher mit frischer Banane und Schokosauce.
Was in diesem Müsli eben für das gewisse „Banana split“-Flair sorgt sind Bananenchips und gehackte Schokolade. Simpel aber effektiv, weil einfach nur megalecker und ein wirklich süßer Start in jeden Morgen.
Übrigens so lecker, dass ich ihn auch trocken essen mag – was ich von Haferflocken sonst gar nicht behaupten kann.

MEIN TIPP:
Das Bananen-Schoko-Müsli schmeckt am besten mit frischer Bio-Milch (3,8 % Fettgehalt) – alternativ passt natürlich auch Joghurt, aber eben nicht so perfekt wie Milch.



ZUTATEN FÜR 4-6 PORTIONEN NUSS-CORNFLAKE-MIX:
3 EL gehackte Mandelkerne
8 EL Reiscornflakes
8 EL Branflakes (oder vergleichbare Vollkornflakes)
6 EL Haselnüsse, in Scheiben geschnitten



Eine Mischung aus Cornflakes und Nüssen ist der Klassiker. Und nichts anderes soll dieser Nuss-Cornflake-Mix sein: ein solider, schmackhafter Klassiker unter den Frühstücksflakes. Aber hübsch anzusehen ist er allemal mit den in feine Scheiben geschnittenen Haselnüssen. Übrigens eine etwas mühselige Küchenarbeit, aber das Auge isst ja bekanntlich mit und wird mit einem gutgelaunten Start in den Tag danken.



321 mal gelesen

Montag, 1. September 2014

Im Flug …

... ist die Zeit vergangen

Ich melde mich erstmals nach der Sommerpause im Giraffo blog zurück. In der Zwischenzeit scheint sich der Sommer – zumindest wettertechnisch – langsam zu verabschieden. Aber einen der richtig schönen, warmen Sommertage habe ich jedenfalls Anfang August erwischt und zwar für ein ganz wunderbares Unterfangen, von dem ich euch – hauptsächlich in Bildern – berichten möchte.

Angefangen hat alles mit meinem Geburtstag im letzten Herbst. Da habe ich nämlich das schönste Geburtstagsgeschenk meines (bisherigen) Lebens bekommen: einen Gutschein für ein eintägiges Falkner-Seminar. Da ich ja ein totaler Vogelfreak bin – wie an meinen Vogelreimen oder meiner Vogelküche unschwer zu erkennen – passte das Geschenk wie die Faust aufs Auge. An dieser Stelle von Herzen ein innigster Dank an Catman.

Den Gutschein habe ich nun endlich am 8. August eingelöst. Dadurch konnte ich einen herrlichen Tag in der Falknerei Pierre Schmidt in Gymnich verbringen. Im Seminar – ich war eine von vier Teilnehmern – haben wir die Vögel (Falken, Eulen, Adler, Bussarde) abgetragen, gefüttert und geflogen, im Training sowie in einer abschließenden Flugschau vor zahlendem Publikum.

Obgleich alles Erzählen schön ist, will ich an dieser Stelle lieber die Bilder für sich sprechen lassen. Seltsamerweise haben sich nur Fotos als brauchbar erwiesen, auf denen ich nebst Weißkopfseeadler zu sehen bin, also weder beim Fliegen der Eulen oder Falken. Aber die folgenden Fotos dokumentieren dennoch eindrucksvoll, wie es am besagten Tag im August zugegangen ist.













Wer der Natur und insbesondere Vögeln verbunden ist und auch keine Scheu davor hat, die Vögel per Hand zu füttern – es werden Küken im Ganzen oder zerteilt gereicht – dem kann ich ein solches Falkner-Seminar wärmstens empfehlen.

So ist mein besonderer Tag im August wie im Flug vergangen. Was übrigens auch für den Rest meiner Sommerpause gilt. Die war ja auch voll mit allerhand Arbeit, geprägt von Urlaubs- und Eingewöhnungszeit im Kindergraten, Fruchtfliegenzucht und Obstorgien und nicht zuletzt vom Endspurt in Sachen Dorfapfel-Reihe.

Und wer trotz Ende der großen Ferien, Wetterversagen und getaner Saisonarbeiten noch immer nicht den Sommer so langsam loslassen kann, dem kann ich den Hinweis geben: seit heute stehen schon die Weihnachtsartikel in den Supermärkten. Es geht also in kleinen oder großen, aber jedenfalls in sicheren Schritten auf das Ende der zweiten Jahreshälfte zu.
389 mal gelesen

ich

Schön, dass du hier bist. Schau dich um und lass dich inspirieren.

Fragen oder Anregungen?
giraffo@gmx.net

ich suche...

 

auf dem Laufenden bleiben

Keine Eile, drum verweile!


aktueller lesestoff

Von Lämmern und...
Rezept für gebackenes Osterlamm Ostern naht...
giraffo - 31. Mrz, 15:08
Getränketipp
Prima passt ein selbst gemachter Popcorntee dazu. Den...
giraffo - 19. Mrz, 13:21
Japanischer Spinatsalat
Als Hauptmahlzeit oder als Beilage geeignet Nach meinem...
giraffo - 19. Mrz, 13:09
Ikea pimped by Giraffo
Oder: wie man aus ungeliebten Möbelarschlöchern...
giraffo - 9. Mrz, 15:27
Shabu Shabu
Drei arbeitsintensive Monate liegen hinter mir. Dank...
giraffo - 30. Dez, 22:12
Das ist eine sehr liebe...
Das ist eine sehr liebe und schöne Anleitung! Danke!!!...
Gabi (Gast) - 22. Nov, 07:00
Milchhörnchen –...
… das (bislang) einzig wahre Rezept Zum Frühstück...
giraffo - 3. Nov, 18:21
Giraffos legendärer...
Für Gäste Der Klassiker unter den Straßensnacks...
giraffo - 6. Okt, 12:34

archiv

April 2015
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 

status

Online seit 1357 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 31. Mrz, 15:08

user status

Du bist nicht angemeldet.

externe Rezepte finden

Top Food-Blogs

blog
creation
flaschensport
löffelsport
löffelsport mini
privat
Rezepte A-Z
zum Impressum
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren