Mittwoch, 6. Mai 2015

Japanische Udon-Nudeln mit Hackfleischsauce und Gurken

Frühlingsgericht

Nach dem Lachs mit schwarzer Sesamsauce folgt heute ein weiteres Rezept mit Udon-Nudeln. Die tauchen hier ab unter eine Haube aus Hackfleischsauce. Die haut mit jeder Menge Würze rein, dafür sorgen jede Menge Sojasauce, Mirin, Sake und nicht zulezte Dashi-Brühe.
Was erst einmal sehr deftig klingt, wird durch die letzte Zutat aufgelockert: frische Gurkenstifte. Und fertig ist ein Gericht, das auch an warmen Frühlingstagen großen Appetit macht.



ZUTATEN FÜR 3 PORTIONEN:
300 g Udon Nudeln
½ Gemüszwiebel sehr fein gehackt
2 cm Ingwer, fein gerieben
500 g Rinderhack
Sesamöl zum Braten
1 ½ EL helle Misopaste
100 g Sprossen
¼ Gurke, in feine Stifte geschnitten
FÜR DIE SAUCE:
50 ml Sake
50 ml Sojasauce
50 ml Mirin
150 ml Dashi-Brühe
1 TL Zucker



Zunächst die Dashi-Brühe vorbereiten. Ein Rezept dafür findet ihr selbstverständlich auf meinem blog, und zwar hier. Am besten stellt ihr gleich etwas mehr Dashi-Brühe her und friert den Rest portionsweise ein, das mache ich gerne so, damit ich bei Bedarf immer etwas da habe für Gerichte, in denen Dashi-Brühe nur als Nebenzutat zum Einsatz kommt.

Udon-Nudeln nach Packungsanweisung kochen, kurz unter kaltem Wasser abschrecken und auf Schüsseln verteilen.

Für die Sauce alle Zutaten miteinander verrühren.

In einer großen beschichteten Pfanne das Sesamöl erhitzen. Zwiebel und Ingwer darin anbraten, bis die Zwiebel glasig wird.

Rinderhack hinzufügen und schön braun braten.

Unter ständigem Rühren Misopaste und die vorbereitete Sauce hinzugeben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Sprossen kurz unterheben.

Hackfleichsauce über die Udon-Nudeln geben und mit den Gurkenstreifen garnieren.





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Montag, 4. Mai 2015

Lachs mit schwarzer Sesamsauce

In letzter Zeit gab es wieder einmal viele asiatische Mahlzeiten bei uns. Dabei waren besonders Udon-Nudeln sehr dominant auf dem Speiseplan. Deshab gibt’s heute und mit den nächsten blogbeiträgen gleich mehrere Rezepte mit diesen leckeren japanischen Weizennuden.

Den Anfang macht ein Gericht, das schön zwischen schwarz und weiß changiert und mit einem lachsenen Farbtupfer kräftig leuchtet. Geschmacklich hat dieses Rezept natürlich mindestens genauso viel zu bieten wie optisch.



ZUTATEN FÜR 2 PORTIONEN:
200 g Udon-Nudeln, frisch ODER 150 g getrocknete Udon-Nudeln
250 g Lachsfilet one Haut
100 g feine Brokkoliröschen
2 Stangen Staudensellerie mit Grün
Sesamöl
FÜR DIE SCHWARZE SESAMSAUCE:
1 EL helle Sesamsaat
1 EL schwarze Sesamsaat
2 EL helle Sojasauce
2 EL Mirin
3 TL Zucker, gestrichen
1 EL Reisessig
50 ml Wasser



Sesamsaaten ohne Öl in einer Pfanne rösten, im Mörser zerstoßen und in einen kleinen Topf geben. Restliche Zutaten für die Sauce hinzufügen. Aufkochen und so lange einkochen lassen, bis die Sauce Blasen wirft und sämig ist.

Udon-Nudeln nach Packungsanweisung kochen und auf Schüsseln verteilen.

Brokkoli und Sellerie in wenig Sesamöl anbraten und leicht salzen. 2-3 EL von der schwarzen Sesamsauce hinzufügen und das Gemüse darin kurz dünsten. Auf die Nudeln verteilen.

Lachs salzen und pfeffern und von beiden Seiten in einer beschichteten Pfanne goldbraun braten. Auf den Nudeln anrichten und alles mit der schwarzen Sesamsauce übergießen. Sofort servieren.



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Dienstag, 31. März 2015

Von Lämmern und Hasen

Rezept für gebackenes Osterlamm



Ostern naht nun in großen Schritten. Wir stecken mitten in der Karwoche. Noch drei Tage und es ist Karfreitag. Ein Hochfastentag, den wir daheim sehr ruhig zubringen, mit Kinderkreuzweg und/oder Karfreitagsliturgie, fleischlosen Mahlzeiten, ohne Musik, Fernsehen oder ähnlichen nebensächlichen Freuden. Dennoch auch ein Tag, an dem wir schon die großen Vorbereitungen für die darauffolgenden freudigen Ostertage treffen.
Dazu gehören vor allem drei große Aktionen: Osterdekorieren, Ostereierfärben, Lammbacken.

Letzteres übernimmt traditionsgemäß immer Catman. Dabei kommt neben unserem obligatorischen Osterlamm dieses Jahr auch noch ein Osterhase hinzu. Gebacken wird altbewährt nach „Kaiser-Rezept“. Wer eine originale Kaiser Backform besitzt, weiß mit Sicherheit schon, wo der Hase langläuft.

Denn jede Kaiser Lammform kommt auf ihrer Originalverpackung mit einem Rezept daher. Danach hat schon meine Mama jedes Jahr zu Ostern gebacken. Meine Schwester und ich haben uns immer sehnsüchtig an der Backofentür die Nasen plattgedrückt und den herrlichen Duft inhaliert. Angesichts dieser herrlich duften Kindheitserinnerung möche ich dieses Rezept nun mit euch teilen. Es handelt sich auf den ersten Blick um einen recht einfachen Teig mit gemahlenen Nüssen. Aber ihr solltet ihn ausprobieren! Er schmeckt besser als jeder Kastenkuchen oder ähnliches, ist herrlich locker und die Nüsse bescheren volles Aroma.



ZUTATEN FÜR EINE LAMMFORM MIT 0,7 LITER FASSUNGSVERMÖGEN:
100 g Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier
1 EL Rum
60 g gemahlene Haselnüsse
60 g Mehl
60 g Speisestärke
1 ½ TL Backpulver



Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen.

Mehl, Speisestärke und Backpulver gründlich miteinander vermischen. Alle Zutaten in gelisteter Reihenfolge zu einem glatten Rührteig verarbeiten.

Form einfetten, mit Mehl bestäuben, den Teig hineinfüllen und im vorgeheizten Backofen auf dem Boden stehend in 40 Minuten backen.

Lamm nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen und völlständig in der Form auskühlen lassen.

Aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäuben.



Nicht wundern: wenn ihr eine ähnlich große Form verwendet wie wir, dann quillt garantiert etwas Teig über die offene Seite heraus. Damit ihr das Lamm später auf einen Teller setzen könnt, müsst ihr es an dieser Stelle begradigen. Dabei schneidet ihr den Überstand am besten noch in der Form (bei vollständig ausgekühltem Teig) ab. Und genau an diesem Punkt kommt das Beste der ganzen Lammbackaktion: ihr dürft den Abschnitt probieren. Auch wenn strenger Fastentag ist… Jedes Familienmitglied bekommt ja nur einen Bruchteil ab, dann relativiert sich die Menge für den Einzelnen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Giraffo-Lesern eine friedliche Karwoche, einen ruhigen und besinnlichen Karfreitag, frohe Ostertage und ein offenes Herz für die echte Botschaft des Osterfestes. Denn denkt dran: der Osterhase feiert seinen Geburtstag garantiert an einem anderen Tag. ;)



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Donnerstag, 19. März 2015

Japanischer Spinatsalat

Als Hauptmahlzeit oder als Beilage geeignet

Nach meinem letzten Kampfbeitrag gibt’s heute wieder leichtere Kost.

Am Anfang dieses blogbeitrags steht eine zentrale Frage: kennt ihr diesen Spinat, den man im japanischen Restaurant bekommt – der ist lecker süß, saftig und haut mit einer tollen Sesamnote rein. Kennt ihr? Dann wisst ihr ja, was Sache ist. Kennt ihr nicht, dann zeig ich’s euch.

Genau an diesen japanischen Spinatsalat musste ich denken, als mich heute die zweite Frage ereilte: was koch ich bloß zu Mittag? Dazu warf ich drei Stichworte in den Ring: Spinat, schnell, sättigend.
Letztlich resultierten eine große Portion japanischer Spinatsalat und ein kleines Schüsselchen gebratene Nudeln daraus.



REZEPT FÜR 1 PORTION:
FÜR DEN JAPANISCHEN SPINATSALAT:
250 g TK-Blattspinat
1 EL helle Sesamsaat, geröstet
1 EL Sesampaste (Tahin) (s. TIPP)
2 EL helle Sojasauce (z.B. japanische Sojasauce)
2 TL Zucker
1 TL Mirin
1 Noriblatt, zerbröselt oder gehackt
FÜR DIE GEBRATENEN NUDELN:
125 g mittelbreite Reisnudeln
1 EL Sesamöl
1 EL Sojasauce
1 EL Mirin
1 EL Sake
½ TL Zucker



Für den Spinatsalat zunächst das Tahin herstellen, falls kein Fertigprodukt zum Einsatz kommen soll (Rezept s. unten TIPP). Echte löffelsportler nehmen doch nix Vorgekautes…

Anschließend Sojasauce, Zucker und Mirin in ein kleines Töpfchen geben und kurz aufkochen. Der Zucker soll sich vollständig auflösen. Nun das Tahin unterrühren. Fertig ist das Dressing.

Den Blattspinat in eine Pfanne geben und bei niedriger Temperaturzufuhr schonend auftauen und erwärmen. Natürlich kann alternativ auch frischer Spinat verwendet werden, falls er zur Hand ist. Das Noriblatt unter den Spinat heben – so erhält der Salat die typischen dunklen „Fasern“ und erhält eine, für viele japanische Speisen übliche, leicht fischige Note.

Das Dressing unter den Spinat heben und den Salat in eine große Schüssel füllen. Mit heller, gerösteter Sesamsaat bestreuen.



Für die Nudeln aus Sojasauce, Mirin, Sake und Zucker eine Sauce anrühren.
Nudeln nach Packungsanweisung 10 Minuten in frischem Wasser einweichen, dann abgießen und gut abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Nudeln hinzugeben, unter Rühren kurz im heißen Öl schwenken. Mit der Sauce ablöschen und 1-2 Minuten unter weiterem Rühren heiß werden lassen, bis die Sauce vollständig verdampft ist.
Nudeln in ein Schüsselchen füllen, nach Belieben mit etwas getrocknetem oder frischem Koriander garnieren und sofort heiß servieren.



Fertig ist ein gut bekömmliches, aber gut sättigendes und vor allem leckeres Mittagessen.









TIPP:
Die Sesampaste, Tahin genannt, habe ich selbst hergestellt. Das geht sehr einfach, sollte man sich also nicht nehmen lassen. Dazu einfach die gewünschte Menge (z.B. 3 EL) helle Sesamsaat ohne Öl in einer Pfanne leicht anrösten. Abkühlen lassen und in den Mixer oder Mörser geben. Mit einem Schuss Sesamöl, etwas Salz und einer Prise Zucker so lange bearbeiten, bis eine nicht zu dicke Paste entstanden ist. Ist das Tahin etwas geschmeidiger, kann man es später leichter unter kalte oder lauwarme Speisen – wie eben den Spinatsalat – mengen. Letztlich sollte aber jeder die Konsistenz nach Belieben selbst bestimmen.
Das Tahin lässt sich übrigens gut auf Vorrat herstellen und hält sich mindestens eine Woche im Kühlschrank. Ich könnte mir vorstellen, dass die Haltbarkeit noch um einiges höher ist, aber so lange überlebt der kleine Vorrat bei uns nicht.
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Montag, 9. März 2015

Ikea pimped by Giraffo

Oder: wie man aus ungeliebten Möbelarschlöchern geschätzte Möbelfreaks macht

Der Titel des blogbeitrags sagt’s ja schon fast. Heute geht’s um Ikea oder auch dagegen. Wie auch immer.
Um es nicht schönzureden, aber wenigstens nett zu sagen: ich finde Ikeamöbel grässlich. Meine Gründe dafür zu erläutern, erspare ich mir an dieser Stelle. Folgende Adjektive müssten genügen: einfallslos, monoton, kurzlebig, charakterlos.

Genau in dieser Weise wenig gesegnet wurden wir mit dem Gäste-WC, das wir von den Vorbesitzern unserer jetzigen Wohnung “notgedrungen” voll eingerichtet übernommen haben. Die wunderhübsche BOLMEN
WC-Bürste
mit stattlichem Wert von 89 Cent war schnell und ohne Wimpernzucken entsorgt. Zwei Dinge, die ich nie und nie und wirklich nie aus zweiter Hand übernehmen würde, sind: schlechter Geschmack und geschmacklose Details. So schnell wie eine verranzte Klobürste verschwindet ein Waschbecken samt Unterschrank da leider nicht – zumal das Becken noch recht neu und gut in Schuss war und der Erhalt auch den Geldbeutel vorerst geschont hat. Allerdings ist das wahnsinnig puristische Design der LILLÅNGEN Waschkommode an Langeweile kaum zu überbieten und lädt eher zum Ästhetikkoma als zu kreativen Sitzungen ein.
Nun gut, so weit der war-Zustand. Da musste Abhilfe geschaffen werden, und zwar ganz bald.

Wofür Ikea sich zweifelsfrei immer prächtig eignet, sind Übergangslösungen oder Provisorien. Dank der gelegentlich niedrigen Preise. Das dachten wir auch, als wir uns noch planlos eine Schiebegardine ÅKERKULLA zulegten – um die Waschmaschine dahinter optisch zu kaschieren und dem in Notdurft geratenen Gast die Illusion zu lassen, er befände sich in einem ausschließlich für den Gästegebrauch installierten Raum.





Doch nichts hält ja bekanntlich so lange wie ein Provisorium. Aufgrund dieser weitsichtigen Annahme und der Tatsache, dass – Asche auf mein Haupt – das ÅKERKULLA-Muster den Ikea-Designern tatsächlich ganz süß gelungen ist … Na ja, ich hab mich dazu erniedrigt und nach weiteren ÅKERKULLA-Artikeln für unser Bad Ausschau gehalten. Aber Kissen und Bettwäsche brauchen wir da nicht wirklich. Und ohne Dusche im Gäste-WC taugt auch der Duschvorhang wenig.

Tja, also hab ich kurzerhand mal etwas weiter als Ikea gedacht und nicht nur gedacht, sondern gleich auch gemacht. Ein Griff zum Pinsel, eine ordentliche Portion aus dem Lacktöpfchen und schon ist aus der lieblosen Ästhetikwüste ein schmuckes Gäste-WC geworden. Da gebührt Gast und Gastgeber selbst in den schmutzigsten Angelegenheiten ein würdevolles Ambiente.





Passend dazu wurde auch LILLÅNGEN von Trostlosigkeit erlöst und darf nun in liebevollerem Design erstrahlen. Na, wenn das mal nicht ein Ikea-Schrank ist, den so garantiert niemand zu Hause hat.





Die Möbelknöpfe haben wir übrigens bei BUTLERS gefunden. Die passen sich dem restlichen Design unaufdringlich und gelungen an.



Die Klobürste und der Toilettenpapierhalter müssen designtechnisch noch angepasst werden. Aber das wird schon klappen, wie die dargelegten Bilder stark vermuten lassen.

p.s.: Ich nehme zum Bemalen übrigens immer gerne die Emailfarben der Firma REVELL. Die sind eigentlich für den Modellbau gedacht, aber machen sich auf Möbeln auch super und sind vor allem sehr haltbar, also waschbeständig und schlagfest und vor allem greifen sie Kunststoffoberflächen nicht an. Solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, wenn euch und euren Möbeln langweilig ist. Nur an alle Kinder und Ehepartner, bitte: nicht nachmachen, solange Mutti oder Partner nicht “Ja” gesagt hat. Ansonsten ist das Herzinfarktrisiko hoch und die Sauerei beim Lackbeseitigen eine Strafe.
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Dienstag, 30. Dezember 2014

Shabu Shabu

Drei arbeitsintensive Monate liegen hinter mir. Dank 135 Quadratmetern, die intensiv renoviert werden wollten und auch noch nicht ganz fertig sind, ist der Giraffo blog leider extrem kurz gekommen. Einen Beitrag zum Jahresabschluss lasse ich mir dennoch nicht nehmen. Und zwar gebe ich euch einen leckeren Einblick in das letzte Mahl, das bei uns zum Jahreswechsel auf den Tisch kommt.



Das typische Silvesteressen. Was gibt’s bei euch? Wie ich gehört habe, kommt bei vielen ein schönes, üppiges Raclette auf den Tisch. Nichts gegen Raclette, das mag ich auch. Aber bei uns hat seit einigen Jahren etwas Exotisches Tradition. Und zwar Shabu Shabu.





Bei genauerer Betrachtung entpuppt sich das allerdings als fernöstlicher Verwandter des klassischen Fondues. Denn genau das ist es im Grunde. Eine Dashi-Brühe, die auf einem Kochfeld in der Mitte des Tisches platziert wird. Nach Belieben schmeißt jeder Mitessende diverse Zutaten hinein. Sind die gar, werden sie mit Stäbchen herausgefisch. Verschiedene Saucen laden zum Tunken ein, zum Beispiel selbst gemachte Ponzu-Sauce (Bild 1), selbst gemachter Soja-Sesam-Dip (Bild 2) oder Sojasauce pur (ohne Bild). Die Japaner tunken auch gerne in rohes, verquirltes Ei (Bild 3).







Die Zutatenliste für das japanische Fondue ist ausladend und abwechslungsreich: verschiedene Fleischsorten (Schwein, Rind, Huhn etc.), Hauptsache in hauchdünne Scheiben geschnitten, Pilze (Enoki, Shiitake, Austern etc.), Chinakohl, Mangold, Pak Choi, Mungobohnensprossen, Möhren, Zwiebeln und zu guter Letzt Nudeln. Am liebsten versenken wir Udon Nudeln in der würzigen Dashi-Brühe, aber gerne auch weitere Sorten.















Als kleine Beilagen servieren wir gerne noch Umeboshi (in Salz und rote Shiso-Blätter eingelegte Pflaumen) und Beni shoga (roten, sauer eingelegten Rettich) dazu.





Nun wartet die heute zubereitete Dashi-Brühe auf ihren morgigen Einsatz. In diesem Sinne wünsche ich allen Freunden und Bekannten einen leckeren letzten 2014er und einen lässigen, schönen Start in 2015.
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Montag, 3. November 2014

Milchhörnchen – der Frühstücksklassiker …

… das (bislang) einzig wahre Rezept

Zum Frühstück gibt’s bei uns gerne Honig und selbst gemachte Marmeladen & Gelees. Genügend Rezepte für letzteres habt ihr bestimmt schon im Giraffo blog gefunden (z.B. Zwetschgen-Himbeer-Apfel-Gelee, , Johannisbeer-Himbeer-Marmelade, Rotes Johannisbeergelee , Gelbe Pflaumenmarmelade, Zwetschgenmarmelade).
Aber was kommt am besten unter den köstlichen Belag?

Beim Bäcker unseres Vertrauens kaufen wir für gewöhnlich eher dunkle Brotsorten. Am Wochenende aber greifen wir gerne auch mal zu Milchhörnchen, Weckchen und ähnlich hellem, süßem Frühstücksbackwerk.

Da ich die Weckchen- und Hörnchenkosten auf Dauer aber recht hoch finde und ja sowieso ein Selbtmachfreak bin, musste ich mich natürlich unbedingt auch mal ans Frühstücksgebäck heranwagen. Da ich ja, wie einigen von euch bekannt sein dürfte, gar nicht der Backtyp bin, richte ich mich da fast immer nach bestehenden Rezepten. Da gibt‘s wenig Kreativität und Experminetelles. Bis dato hatte ich so auch etliche Rezepte für Milchhörnchenteig ausprobiert. Um es auf den Punkt zu bringen. Die waren alle Scheiße und manche Teige hatten nach dem Backen eher was von Keks aber nichts von fluffig weichem Milchhörnchen. Kürzlich aber bin ich auf ein Rezept gestoßen, welches ich euch hier abgewandelt vorstellen möchte. Das ist bislang unser ultimatives Milchhörnchen-Rezept und so bald möchte ich kein anderes mehr ausprobieren.



ZUTATEN FÜR CA. 8 HÖRNCHEN:
500 g Mehl
ca 250 ml lauwarme Milch
1 TL Salz
50 g Zucker
15 g frische Hefe (1/3 Würfel)



Hefe und 1 EL des Zuckers in ein Glas geben, mit etwas lauwarmer Milch aufgießen und umrühren. Circa 5 Minuten stehen lassen, bis die Mischung Blasen wirft. Inzwischen Mehl, Salz und den restlichen Zucker in eine Rührschüssel geben. Hefe-Milch und die restliche Milch in die Rührschüssel gießen und zunächst mit einer Gabel grob vermengen. Von Hand zu einem homogenen Teig verkneten – und bei Bedarf etwas Mehl oder Milch dazugeben, der Teig sollte geschmeidig und nicht zu trocken sein.

Teig in der Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und etwa 1 Stunde ruhen lassen, bis der Teig ordentlich aufgegangen ist. TIPP: Ist die Raumtemperatur zu niedrig, kann der leicht vorgeheizte Backofen (max. 50 Grad) gut als Wärmeschrank dienen.

Teig nochmals gründlich und lange durchkneten, dabei am besten im Wechsel zusammenklappen und kneten.
Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Dreiecke mit ungefähr 15 cm Seitenlänge ausschneiden. Das gelingt gut mit einem Pizzaroller oder einem scharfen Messer.
Die Dreiecke von einer breiten Seite aus zur gegenüberliegenden Spitze aufrollen und mit Wasser bestreichen. Auf ein mit Backpapier begelegtes Blech legen, dabei ausreichend Platz zwischen den Hörnchen lassen, da sie nochmal gut aufgehen. Hörnchenrohlinge gut eine Stunde nochmals gehen lassen.

Den Backofen auf 150 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Hörnchen nochmals mit Wasser bestreichen. In circa 20 Minuten goldgelb backen.

Einen Brotkorb mit einem sauberen Geschirrtuch auslegen. Die noch heißen Milchhörnchen darein legen und das Geschirrtuch darüberschlagen. So die Milchhörnchen bis zum Verzehr auskühlen lassen.





TIPP. Dieselbe Teigmenge lässt sich auch hervorragend und einfach zu einem Blatz verarbeiten. Dazu anstelle von Hörnchen einfach einen Laib formen, ebenfalls nochmals gehen lassen und bei 150°C (Ober- und Unterhitze) 50-55 Minuten backen. Unter einem sauberen Küchentuch abgedeckt auskühlen lassen.
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Montag, 6. Oktober 2014

Giraffos legendärer Currywursteintopf

Für Gäste

Der Klassiker unter den Straßensnacks kommt hier ganz einfach nach Hause – und garantiert mit dem typischen Geschmack wie frisch vom Imbiss. Dieses Rezept verwurstet alle Zutaten zu einem schmackhaften Eintopf, die Würste können aber auch ganz klassisch einzeln und in Scheiben geschnitten unter einer Haube Currysauce serviert werden – ganz dem Gusto der Verkoster überlassen.



ZUTATEN FÜR 15-20 SNACK-PORTIONEN:
15-20 Currywürste
800 g Dosentomaten, geschnitten (2 Dosen Pizzatomaten)
5-6 EL brauner Zucker
4 EL Mango- oder Weißweinessig
2 EL Worcestersauce
1 ½ EL Currypulver
1 TL Paprikapulver
2 Spritzer Tabasco
2 TL Senf
150 ml Apfelsaft
Salz
3 EL neutrales Öl
2 EL Speisestärke



Dosentomaten und alle restlichen Zutaten bis auf die Würste und die Stärke in einen hohen Topf geben. Alles gut vermengen, aufkochen und bei niedriger Temperatur unter gelegentlichem Rühren 15 Minuten lang köcheln lassen.

Inzwischen Currywürste rundherum scharf in reichlich Öl anbraten. Schräg Iin fingerdicke Scheiben schneiden und beiseitestellen.

Currysauce sämig pürieren und mit in Wasser gelöster Stärke unter Köcheln andicken.

Geschnittene Würste hinzufügen, Sauce nochmals kurz aufkochen und die Würstchen darin erwärmen. Je eine Kelle pro Portion servieren. Dazu frisch getoasteten Buttertoast, frische Brötchen oder Baguette reichen.





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